Abfallwirtschaft–Kunst–Betrieb

Ausgangspunkt & Ziel

Im Projekt entwickelt die JuKuSch gemeinsam mit der Klasse 8.1 der August-Sander-Schule Strategien, wie aus Abfall etwas Neues entstehen kann – und wie man auf die Müll-Problematik aufmerksam machen kann.

Format & Rhythmus

Geplant/umgesetzt als ein Schultag pro Monat im Atelier der Jugendkunstschule.

Unterstützung & Ausblick

Die Abfallwirtschaftsbetriebe des Landkreises Altenkirchen (AWB) unterstützen das Projekt. Als Ziel wird eine Präsentation der Arbeiten im Sommer genannt – im Zusammenhang mit der Eröffnung eines neuen Besucherzentrums im Landkreis.

Erste Ergebnisse / Öffentlichkeitsarbeit

Eine erste Anzeige für die AWB wurde bereits gestaltet. Später wird auf dem Stadtfest Altenkirchen „vorübergehend“ ein leerstehendes Geschäft als Präsentationsraum genutzt – verbunden mit einer Einladung zum Mitmachen (inkl. Anzeige im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde).

Praxis im Projekt

  • Upcycling-Werkstatt: Bei gutem Wetter wird die Werkstatt direkt nach draußen vor das Geschäft verlegt.

  • Ästhetische Forschung als Ausgangspunkt: Experimentieren mit „Wertstoffen“, die zunächst unwert erscheinen.

  • Schwerpunkt Fashion/Mode: Arbeitsgruppen arbeiten mit Materialien wie Blechdosen, Tetrapaks, Gemüsenetzen; Nähmaschinen erweisen sich als besonders effektiv.

  • Thema Wertschätzung: Wegwerfgeschirr wird als Symbol für gesellschaftliche Kritik und bewussteren Umgang mit Ressourcen aufgegriffen.

Pädagogischer Ansatz

Das Projekt verlässt bewusst klassische Unterrichtsformen: Das Klassenzimmer wird gegen den Kunst-Freiraum im großen Atelier getauscht. Flexible Arbeitsbereiche (Werkbank/Staffelei) ersetzen feste Sitzordnung. Die Auseinandersetzung mit Müll als gesellschaftlichem Thema erfordert Abstraktion, Experimentierfreude, Zusammenarbeit und das Lernen aus Misserfolgen.